Pressemitteilungen 2011
TECTUS in Moskau 04.04.2011
Geka exklusiv realisiert „Wohnkomplex Granatnj“ mit flächenbündiger Fassade
Moskau/Rheda-Wiedenbrück, 04. April 2011. Das Moskauer Wohnprojekt Granatnj nach den Plänen des Architekten Sergey Choban überzeugt durch das Spannungsverhältnis zwischen einfacher Gebäudekubatur und nobler Ornament-Fassade. Bei der Planung und Realisierung der großformatigen Eichenfenster mit bis zu 3,65 Meter hohen und 165 Kilogramm schweren Flügeln setzt das Meppener Unternehmen geka exklusiv GmbH auf das verdeckt liegende Bandsystem TECTUS des Bandherstellers SIMONSWERK. Ein besonderes Beispiel, dass das mit Design-preisen ausgezeichnete TECTUS-Band auch bei Fenstern eine flächenbündige Gestaltungen ermöglicht.
Größe, Pracht und Glanz prägen die urbane Kulisse der Metropole Moskau, in der zahlreiche Stararchitekten im Kontext des historischen Zentrums hochmoderne Spuren hinterlassen. „Mit kraftvoller Gestaltung durchbrechen Bauherren in der Moskauer Innenstadt gängige Standards internationaler Baukultur“, beschreibt Heinz Niemöller aktuelle Trends in der russischen Hauptstadt. Als Geschäftsführer des Meppener Unternehmens geka exklusiv realisiert er seit fünf Jahren in Russland Sonderlösungen für aufwändige Fenstergestaltungen. Konstruiert und produziert werden seine Spezialanfertigungen im niedersächsischen Meppen, von wo sie per LKW-Transport die bürokratischen Hürden des russischen Zolls passieren, um in Moskau zum Glanz moderner Architektur beizutragen. „Die russische Architektur ist sehr stark durch massive Holzkonstruktionen geprägt“, begründet Niemöller die Affinität russischer Bauherren zu seinem Unternehmen, das bei der Herstellung von Fenstern und Haustüren auf hochwertige Hölzer setzt. Zurzeit stattet der Unternehmer das prachtvolle Wohn-gebäude Granatnj mit hochwertigen Eichenfenstern aus, welches sich im historischen Moskauer Zentrum, in der Nähe vom Kreml befindet. Der Wohnkomplex ist einzigartig, da sich in den drei großen Wohn-gebäuden nur 27 Wohnungen befinden.
Moderne Monumentalität
Mit dem monumentalen Wohnkomplex setzt Sergey Choban, deutscher Architekt russischer Abstammung, einen viel beachteten Akzent im Herzen der russischen Metropole. Weltweit sorgt Choban mit dem Moskauer „Federation Tower“, das mit 354 Metern derzeit höchste Haus Europas, für Aufsehen. Auch der Wohnpark Granatnj, dessen Fertigstellung für Sommer 2011 geplant ist, durchbricht mit seiner Modernität und Monumentalität die Maßstäbe alltäglicher Baukultur. Die parkähnliche Begrünung auf den Dächern lässt die Dimensionen des prestigeträchtigen Bauwerks erahnen. Die geradlinige Gebäudestruktur und strenge Fassadengliederung sind auf einfachste Grundformen reduziert, so dass die prächtigen Ornamente der edlen Sandstein-Fassade in den Vordergrund treten. Auch die bis zu 3,65 Meter hohen Eichenfenster mit 1,10 Meter breiten Flügeln ordnen sich flächenbündig mit abgestimmten Schnitzereien den fein ziselierten Intarsien unter.
Jedes bautechnische Detail trägt zum exklusiven Erscheinungsbild des Bauwerkes bei. Die Dreifach-Spezialverglasung sorgt für Sonnen-, Schall- und Wärmeschutz und ein in das Fensterelement integriertes Lüftungssystem für geregelte Frischluft in den fünf Meter hohen Innenräumen. Optische Akzente setzen Verblendungen mit kontrast-reichem Ornament-Schmuck, die als Absturzsicherung dienen. Die Eichenfenster mit Holz-Aluminium-Sonderkonstruktion sind innen wie außen flächenbündig. Ermöglicht wird diese Gestaltung durch das verdeckt liegende Bandsystem TECTUS TE 630, das der Band-hersteller SIMONSWERK für ungefälzte, schwere Objekt- und Funktionstüren entwickelt hat. Bis zu vier TECTUS-Bänder in einer Nische tragen die dreifach verglasten Fenster mit 165 Kilogramm Flügelgewicht. In seiner Oberfläche angepasst an den dunklen Braunton der Holzoberfläche, liegt die belastbare Bandtechnik komplett verdeckt in der Falz.
Abgestimmte Belastungswerte und Profile
„Das TECTUS-Band lässt sich in die Nischen der schweren Fenster einfügen, ohne dass seine Konstruktion verändert werden muss. Lediglich der erste Falz des Fensters wird an die Größe des Bandes angepasst“, erläutert SIMONSWERK-Anwendungstechniker Helge Schwarz die Abstimmung zwischen Fensterkonzeption und Band-technik. „Bei der Entwicklung waren SIMONSWERK-Anwendungs-techniker von Anfang an mit im Boot, um Belastungswerte und Profile aufeinander abzustimmen“, ergänzt Niemöller.
Bei Wohnraum-, Objekt- und Funktionstüren hat sich TECTUS als führendes Markenprodukt für verdeckt liegende Bandsysteme im In- und Ausland etabliert und wurde mit Designpreisen mehrfach ausgezeichnet. Die Integration von 580 TECTUS-Bändern in die Fenster des Wohnkomplexes Granatnj verdeutlicht, dass das Bandsystem sich auch für schwere Fenster eignet und so die flächen-bündige Gestaltungen der Fassade wie des Innenraumes ermöglicht.

