Inspiriert von massiven Wellenbrechern, schuf der französische Designer Vincent Leroy seine neue Installation „Nebula“. Im Gegensatz zu den sonst schweren Kolossen aus Beton schweben Leroys Wellenbrecher scheinbar schwerelos im Raum und bewegen sich anmutig in Richtung des Betrachters. Nebula besteht aus zwölf mit Luft gefüllten Modulen aus Latex, die keinerlei Verbindung zum Boden aufweisen und eine außergewöhnliche Raumerfahrung schaffen. Die schwarzen Oberflächen besitzen die Eigenschaften eines Spiegels und erzeugen verzerrte Reflexionen – ein transparenter Bereich in der Mitte ermöglicht dennoch einen Blick durch den federleichten Wellenbrecher hindurch und produziert zugleich einen warmen Lichteffekt.

Nebula from Vincent Leroy on Vimeo.

Um den rhythmischen Bewegungen der Installation einen passenden Klang zu verleihen, entwickelte der französische Sounddesigner Jérôme Echenoz einen speziellen Soundtrack: Dieser wird von vier verschiedenen Richtungen übertragen und verbreitet sich mit der gleichen Geschwindigkeit im Raum, mit der sich auch die Wellenbrecher bewegen– Harmonie von Musik und Bewegung.

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Mit seiner neuartigen Installation verbindet der Künstler Vincent Leroy auf experimentelle Art und Weise Geist, Körper und Seele – er schafft eine Entschleunigung der Dinge, was besonders in der heutigen, schnelllebigen Welt immer mehr von Bedeutung ist.

 

Auch SIMONSWERK bringt mit seinen innovativen Produkten Bewegung in Räume – Zum Beispiel mit dem komplett verdeckt liegenden Bandsystem TECTUS. Schauen Sie selbst!

 

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