SIM_BauhausGlas ist nicht nur ein äußerst vielfältig einsetzbares Material – unzerbrechlich, durchschusssicher und bei Bedarf mit zusätzlichen intelligenten Funktionen ausgestattet –, es ist auch als Statement der modernen Architektur zu verstehen. Joseph Paxton führte 1851 mit seinem Kristallpalast diesen Baustoff der Moderne, der für Licht, Offenheit und Durchblick steht, regelrecht ein. Mies van der Rohe präsentierte 1921 ein Bürogebäude erstmals mit einer Ganzglasfassade, und wenige Jahre später entstand Walter Gropius’ Werkstattgebäude in Dessau mit einer komplett verglasten Vorhangfassade. Vorreiter einer demokratischen Architektur, die in der Transparenz einen wichtigen Bestandteil ihrer Repräsentanzbauten sieht. In den 1940- bis 1960er-Jahren bewiesen zudem die sogenannten Case Study Houses in den Hügeln bei Los Angeles die Vorteile großzügiger Verglasungen.

Heute ist Glas als Gestaltungselement aus der Architektur nicht mehr wegzudenken – bei stetig steigenden Anforderungen, die durch permanente Optimierungen der Verarbeitungstechnologie und folglich der Produkte befriedigt werden. Neben Energiebilanz, Sonnenschutz, integrierten Lüftungssystemen und der Entscheidung für Zwei- oder Dreischichtglas sind im Zusammenhang mit Glas ästhetische Aspekte mitzudenken, die nicht an der Fassade enden. Neben großen Fensterfronten und gläsernen Balkonen entstehen auch im Innern gläserne Wände und Schiebeelemente. Hier kommt auch dem Thema Flächenbündigkeit bei der Raumgestaltung eine große Bedeutung zu. Eine großzügige Verglasung, beispielsweise in Büros oder privaten Wohnbereichen, dient der Kombination aus akustischem Schutz und der Schaffung von gezielten Ein- und Durchblicken. Wer sich für ein solches Konzept entscheidet, wünscht sich ein in den meisten Fällen eine minimalistische Gestaltung des Raumes und ein ebensolches Design der einzelnen Elemente.

SIM_Modul_Tectus

Mit dem neuen Türband TECTUS® Glas werden nun auch Ganzglastüren in solchen Kontexten flächenbündig in Szene gesetzt: Türblatt, Zarge und Bandsystem liegen in einer Ebene – die beste Voraussetzung für minimalistisches Design in Kombination mit höchster Transparenz und faszinierender Filigranität. Das Gesamtelement Tür zeigt sich klar und konsequent in der Formensprache und unterstützt damit die Realisierung zeitgemäßer innenarchitektonischer Konzepte. Doch diese Lösung für Ganzglastüren beinhaltet nicht nur das Bandsystem TECTUS Glas, sondern – als Alternative zu marktüblichen Komponenten – auch eine magnetische Schließung und Griffvarianten.

Neben der vollkommen neuen flächenbündigen Glastüroptik und der geräuschfreien Schließung, liegt ein wesentlicher Vorteil von TECTUS Glas darin, dass keine Glasbearbeitung erforderlich ist. Das Türblatt aus ESG-Glas ist sowohl rechts/links als auch oben/unten verwendbar.

Alles zu TECUTS®Glas erfahren Sie hier!  

Headimage by mbtrama from Upland, CA, USA