SIMONSWERK BANDTECHNIK

Reaktionen, Assoziationen und Empfindungen – Farben bestimmen die Umwelt und begleiten das Leben

Umbrüche und Wandel gehören stets zum Laufe der Zeit. Doch aktuell spiegeln Unsicherheiten und Veränderungen mehr denn je die weltweite Lage wider. Als das Pantone Color Institute Ende letzten Jahres seine Farbe des Jahres „Very Peri“ für das kommende Jahr bekanntgegeben hat, war das aktuelle Weltgeschehen in dieser Heftigkeit nicht absehbar. Doch ließ sich hier bereits die Entwicklung erkennen, dass 2022 ein Jahr im Zeichen der Ambivalenz und des Wandels sein wird.

Komplex und ausgefallen

„Very Peri“ – als in sich komplexe Komposition aus Blau und Rot – soll dieses Jahr in einem Spiel aus ruhiger Beständigkeit und kraftvoller Energie neue Produkte, Kollektionen, Trends in der Innenarchitektur, Mode- und Möbelindustrie bestimmen. Dabei gehört dieser Farbton nicht zu den gängigsten, der in der Architektur und Innenarchitektur in einem großen Umfang verwendet wird. Meist sind es kleine Akzente, die zum Einsatz kommen und mit unterschiedlichen Materialien kombiniert werden. Dadurch wird die Farbe allerding keinesfalls unbedeutender. Während im Interieur-Bereich auf einzelne farbige Textilien und Möbel zurückgegriffen wird, ist Violett in der Architektur in Form von Fassadenteilen, Beleuchtungen und einzelnen Farbelementen zu finden.

Ein Hauch von Extravaganz

Gerade in Verbindung mit grauem Sichtbeton oder glänzendem Edelstahl wirkt die Farbe sehr elegant und zeitlos. Innerhalb eines solchen Farbspektrums wird der Blauanteil der Farbe hervorgehoben und damit eine gewisse Zurückhaltung und Sachlichkeit, aber auch ein hohes Maß an Beständigkeit vermittelt. Zugleich entsteht ein dezenter Kontrast, der in minimalistischen Raumkonzepten einer übersteigerten Kühle entgegenwirkt. Wird die Farbpalette um ein Schwarz oder Anthrazit erweitert, können Räume von einem sehr klassischen Erscheinungsbild bis zu einem dynamischen und spannungsvollen Raumeindruck changieren.

Lebendig mit allen Facetten

Wird die Farbe hingegen mit warmen Holzelementen arrangiert, tritt wiederum der rötliche Farbanteil in den Vordergrund und verkörpert Intensität und Lebendigkeit. Eine gewisse Natürlichkeit und Verspieltheit stehen dabei im Vordergrund, wenngleich ebenfalls ein Bild von Komfort mit einer exklusiven Nuance erzeugt wird. Dies zeigt die Vielfältigkeit der Effekte, die mit dieser Farbe im Bereich Design und Architektur konstruiert werden kann, obwohl ihr erster, doch sehr spezieller und extravagante Eindruck dies nicht vermuten lässt.

Ein Hybrid – selten unumstritten

„Alle Mischfarben werden als zweideutig, unsachlich, unsicher empfunden.“ Das ist die Meinung von Lisa Heller in ihrem bekannten Werk „Wie Farben wirken“. Nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass es stets zwei Partner sowie ein exaktes Mischverhältnis dieser bedarf, um eine bestimmte Farbnuance hervorzubringen. Darüber hinaus kann sich der Farbeindruck je nach Lichteinfall zusätzlich verändern. Violett, Lila – oder auch mal als Flieder bezeichnet – nimmt dabei eine Sonderrolle ein. Das hat bereits das große Spektrum an sehr divergenten Empfindungen und Raumeindrücken gezeigt, die mit dieser Farbe hervorgerufen werden können. Doch darüber hinaus wird Violett auch als Farbmischung selbst von Menschen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Dies liegt daran, dass die Farbe innerhalb der Natur selten vorkommt und damit sehr unterschiedliche Assoziationen wecken kann – von unnahbar und gefährlich bis hin zu besonders und kreativ. Dies erfordert einen sehr durchdachten Einsatz. Allerdings bringt diese Ausgangslage auch eine große Spontanität mit sich, da ein gesamtes Raumkonzept gewandelt werden kann, indem nur ein Parameter – z.B. der Lichteinfall – geändert oder hinzugenommen wird.

Neu gedacht und weiterentwickelt

Mit der Farbe „Very Peri“ hat das Institut das erste Mal in der Geschichte seiner alljährlichen Definition der Jahrestrendfarbe eine völlig neue Farbe kreiert (PANTONE 17-3938) und nicht auf einen bereits bestehenden Farbton zurückgegriffen. Dieser Ansatz steht dafür, dass es innerhalb der aktuellen Gesellschaft und der gesamten Gestaltung darum gehen sollte, über Standards kreativ hinauszudenken und sich weiterzuentwickeln. Ein Aspekt, der auch bei SIMONSWERK großgeschrieben wird. Leidenschaft für Qualität, Design, Ästhetik und das perfekte Detail führen zu zahlreichen neuen Oberflächenvarianten, um ein Höchstmaß an Gestaltungsspielraum zu generieren.

Gerade die Bänder der Marken TECTUS und VARIANT ermöglichen dabei die perfekte Verschmelzung klassischer Akzente und moderner Raumkonzepte. So wirkt das vollständig verdeckt liegende Band TECTUS in Edelstahl neben der Trendfarbe des Jahres 2022 zeitlos und elegant, während es in Schwarz oder Mattschwarz in einem eher Dunkelviolett gestalteten Raum nahezu unsichtbar zurücktritt und damit eine mystische Raumwirkung unterstreicht.  Die Objektrollenbänder der Marke VARIANT rücken vor allem in Bronze oder Roségold die rötlichen Farbanteile von „Very Peri“ in den Fokus. Dies verleiht jeder Ein- und Durchgangssituationen einen exklusiven, warmen und sehr einladenden Charakter. Mit hochwertigen, zertifizierten Materialien und vielfältigen Oberflächenveredelungen unterstützt SIMONSWERK so die Möglichkeit, Räume kreativ, dynamisch und mutig zu gestalten – ganz im Zeichen der komplexen, fantasievollen und lebhaften Trendfarbe des Jahres 2022 „Very Peri“.

 

Weitere Informationen zu den vielfältigen Oberflächen von SIMONSWERK finden Sie hier.


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