SIMONSWERK BANDTECHNIK

PRODUKTSELEKTOR

ESO - Europäische Südsternwarte

Die Ästhetik der Linie – mal konvex, mal konkav

Die Hauptverwaltung der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Garching bei München wurde in den Jahren 1976 bis 1980 von Hermann Fehling und Daniel Gogel erbaut. Nun wurde eine Erweiterung nötig. Die Umrisslinie des neuen Gebäudes der Architekturbüros Auer Weber schlängelt sich mal konvex, mal konkav um das Gebäude. Drei kreisrunde Gebäudeabschnitte sind von einer schlangenlinienartig verlaufenden Fassade umschlossen.

ESO Europäische Südsternwarte - Simonswerk GmbH
ESO Europäische Südsternwarte - Simonswerk GmbH

 

Einheitliche Farb- und Formsprache

Am 4. Dezember 2013 wurde die Erweiterung des ESO-Hauptsitzes eingeweiht. Mit zwei neuen Gebäuden, einem Bürobau mit 10.300 Quadratmetern und einem Technikbau mit 2.900 Quadratmetern, steht jetzt mehr als doppelt so viel Nutzfläche zur Verfügung wie zuvor. Die neue Großform basiert bewusst auf dem Prinzip des Weiterbauens. Die verschiedenen Bauabschnitte werden in differenzierten Fassadenstrukturen und Oberflächentexturen sichtbar.

 

Eine einheitliche Farbgebung verbindet die Gebäudeteile zu einem großen Ganzen. Zudem wurde die Formensprache des bestehenden Hauptgebäudes auf den auf Kreissegmenten basierenden Verwaltungsneubau übertragen, der stützenfrei über der Landschaft zu schweben scheint. Das architektonische Konzept findet viel Anerkennung und wurde nicht umsonst 2014 vom Deutschen Architekturmuseum als einer der 24 besten Bauten in Deutschland ausgewählt.

ESO Europäische Südsternwarte - Simonswerk GmbH

Durchdachtes Konzept – im Großen wie im Kleinen

Die Neubauten stehen im Einklang mit dem alten Gebäude. Das Bürogebäude, das zu großen Teilen natürlich belichtet wird, nimmt mit seinen zwei Innenhöfen die Kurvenform auf. Der Durchmesser des zylindrischen Technikbaus entspricht mit 39 Metern in etwa dem großen Hauptspiegel des „European Extremely Large Telescope“ – das im Bau befindliche optische Teleskop für die ESO soll das weltweit größte Teleskop werden. Die neuen Bauten sind „grüne Gebäude“, da ihr Energieverbrauch erheblich unter dem durchschnittlichen Energieverbrauch von Gebäuden dieser Größenordnung liegt – dank guter Isolierung und Betonkernaktivierung für die Beheizung und Kühlung des Bürogebäudes. Auch die Gestaltung des Gebäudeinnern wurde nicht dem Zufall überlassen. Hier kamen unter anderem Türbänder von SIMONSWERK zum Einsatz.

 

Verbautes Bandsystem: VARIANT® VX

Das universelle Bandsystem für Objekttüren VARIANT VX passt sich mit seiner eleganten Optik und hohem technischen Anspruch den Gebäudeeigenschaften des ESO-Neubaus optimal an. Die abgestimmte Einheit aus Band, Aufnahmeelement und Abdeckung bietet geprüfte Sicherheit dank CE-Zertifizierung. Belastungswerte bis 400 kg zeichnen das Bandsystem ebenso aus wie die dreidimensionale Verstellbarkeit und die wartungsfreie Gleitlagertechnik. In Garching wurde die Variante VX 7729/160 für ungefälzte Türen gewählt. VARIANT VX-Bänder überzeugen optisch und funktional und sind auch für den Einsatz in Brand- und Rauchschutztüren, für Türen in Flucht- und Rettungswegen sowie für Türen mit extrem hohen Belastungswerten geeignet.

 

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