SIMONSWERK BANDTECHNIK

PRODUKTSELEKTOR

Kunsthalle Bremen

 

Über Kreuz - Außen wird Innen

„Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: daß es am rechten Fleck stehe, daß es wohlgegründet, daß es vollkommen ausgeführt sei.“ Hält man sich an diese Goethe’sche Regel, so lässt sich sagen, dass die Bremer Kunsthalle die ersten zwei Punkte wohl erfüllte – nach wechselvoller Geschichte, Kriegszerstörung und diversen An- und Umbauten zeigt sich das Gebäude jetzt auch vollkommen ausgeführt. Zweieinhalb Jahre war die Bremer Kunsthalle geschlossen, bevor das Kunstmuseum mit neuem Anbau von Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten wiedereröffnet wurde – zunächst als reines Architekturerlebnis, nur bespielt mit Licht- und Klanginstallationen von James Turrell und John Cage. Wenige Wochen später zogen die etwa 2.000 hauseigenen Meisterwerke aus 600 Jahren Kunstgeschichte in ihr „neues altes“, um 4.000 Quadratmeter erweitertes Domizil ein.

Kunsthalle Bremen - Simonswerk GmbH

Die Berliner Architekten verwandelten den Bestandsbau von 1849 durch zwei symmetrisch angeordnete Seitenflügel in ein Kreuz: Die Außenfassade des alten Museumsbaus bildet die Innenwände der neuen Seitenflügel. Ein Anliegen der Architekten war es, die Tradition, den Bestand und die hohe städtebauliche Qualität des Standorts in den Wallanlagen der Hansestadt zu wahren. Mit dem Anbau sollte kein Kontrast geschaffen, sondern die vorhandene Architektur weiterentwickelt werden. Das Ergebnis: ein von außen schlichter, schnörkelloser Anbau, gerade und glatt - innen eine Ableitung des Neuen aus dem Alten mit zeitgenössischen architektonischen Mitteln.

Kunsthalle Bremen - Simonswerk GmbH

„Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: daß es am rechten Fleck stehe, daß es wohlgegründet, daß es vollkommen ausgeführt sei.“ 

Die Architektur nimmt keine dominierende Rolle ein, sondern gibt Raum für ein Kunsterleben ohne Ablenkung: Durch den quadratischen Eingangsraum gelangt der Besucher durch überdimensionale Türen - deren unsichtbare Bänder das Wirken allein durch Größe ermöglichen - in den klimatisierten zentralen Raum, der ein Meisterstück architektonischer und ausstellungstechnischer Qualität darstellt.

 

Erhascht der Eintretende für einen kurzen Moment einen Blick auf das verborgene Gelenk der Tür, so entdeckt er ein Kunstwerk aus Messing, das mit dem Rahmen zu einer Einheit verschmilzt und sogleich wieder zugunsten der Kunst in den Hintergrund tritt.  

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