SIMONSWERK BANDTECHNIK

Gut für das Klima: Bauen mit Holz

Der Klimawandel ist einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Besonders die Baubranche hat großen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck, so dass immer mehr Bauherren bei der Planung und Umsetzung ihrer Projekte das Thema Nachhaltigkeit miteinbeziehen. Neben der Nutzung erneuerbarer Energien und der Schonung von Naturräumen ist auch die Verwendung regenerativer Materialien eine Möglichkeit, CO2 einzusparen. Besonders gut eignet sich der Baustoff Holz, da er als nachwachsender Rohstoff deutlich weniger Energie bei der Herstellung benötigt als andere Werkstoffe. Bei der Verwendung heimischen Holzes verkürzen sich zudem die Transportwege. Darüber hinaus bietet das Material eine natürliche Wärmedämmung und gleicht Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit aus. Ein weiterer Vorteil: Unbehandelt sorgt Holz für ein gesundes und behagliches Raumklima.

Wildspitze in Hamburg

Wildspitze in Hamburg
© Störmer, Murphy and Partners

Die 64 Meter hohe Wildspitze in Hamburg strebt den Titel des höchsten Holzhauses in Deutschland an. Damit würde sie das 34 Meter hohe Skaio in Heilbronn deutlich überbieten. Direkt neben dem Marco Polo Tower in der Hamburger Hafencity wird der neue Hochhausbau in den unteren Etagen Büros und Ausstellungsräume der deutschen Wildtierstiftung beherbergen. Zudem schaffen 180 Mietwohnungen auf insgesamt 18 Etagen neuen Wohnraum. Bereits 2024 sollen die ersten Bewohner einziehen können. Entworfen wurde das Gebäude von den Hamburger Architekten Störmer, Murphy and Partners, die das Hochhaus bis auf die Treppensockel vollständig aus Holz bauen möchten. Dafür werden rund 5.000 Kubikmeter Konstruktionsholz benötigt und ca. 26.000 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu einem herkömmlichen Bau eingespart. Dass das Thema Nachhaltigkeit bei dem Projekt eine zentrale Rolle spielt, zeigt auch der Plan für die Tiefgarage: Dort soll ein Car-Sharing-Service mit mehreren Elektro-Autos entstehen, die die Mieter nutzen können. Darüber hinaus wurde die Wildspitze bereits mit dem Umweltzeichen in Platin der Hafencity ausgezeichnet.

Erweiterungsgebäude Universität Witten/Herdecke

Dass Bauen mit Holz gut für die Umwelt ist, zeigt das geplante Erweiterungsgebäude der Universität Witten/Herdecke , denn dieses soll Deutschlands nachhaltigster Hochschulbau werden. Der Entwurf besteht aus einem dreigeschossigen Gebäude in Holz-Hybridbauweise und stammt von dem Berliner Architekturbüro Kaden+Lager. Zukünftig soll der neue Campus-Bau als Bindeelement zwischen den Bestandsbauten fungieren. Der Spatenstich fand bereits am 19. Mai dieses Jahres statt und die Fertigstellung des Projekts ist für den Spätsommer/Frühherbst 2021 geplant.

Facettenreich auch im Innern

Innengestaltung aus Holz der Tischlerei Toni Ober aus Kitzbühel
© Toni Ober
Innengestaltung aus Holz der Tischlerei Toni Ober aus Kitzbühel
© Toni Ober

Dass sich Holz nicht nur für die Konstruktion eines Gebäudes, sondern auch für die Innengestaltung optimal eignet, zeigt die Tischlerei Toni Ober aus Kitzbühel. Das Unternehmen hat sich auf den Bereich der Massivholzweise spezialisiert und schafft durch den Einsatz des natürlichen Werkstoffs die unterschiedlichsten Raumdesigns. Ob Altholz oder lackierte Oberflächen, rustikal oder hochmodern – Holz ist sehr vielseitig und sorgt besonders im Innern für ein wohnliches Ambiente. Bereits im Hauseingang wirken Treppenstufen aus massivem Holz einladend und beweisen dessen hohe Funktionalität. Als Küche lädt Holz zum Genießen und Verweilen ein. Die Tischlerei legt diese ergonomisch an und stimmt die Arbeitshöhe auf die jeweiligen Bedürfnisse ab. Neben Holzböden und Decken, Möbeln und Wandtäfelungen, gestaltet Toni Ober auch Türen aus Holz. Sie sind der Durchgang zum Raum und sowohl in funktioneller als auch gestalterischer Hinsicht von großer Bedeutung.

KCH 1700 - Referenz Rendering

Das magnetische Schließsystem KEEP CLOSED von SIMONSWERK wurde hinsichtlich der Anforderungen für den Einsatz bei Holzinnentüren entwickelt und ist stromlos, geräuschlos, verschleißfrei und funktionssicher. Das Außergewöhnliche an der magnetischen Schließung ist der bisher unerreichte Bedienkomfort beim Öffnen und Schließen von Holztüren: Denn das Halten der Tür in geschlossener Position erfolgt ohne direkten Kontakt mit dem patentierten Schließmagnet. Die Haltekraft ist individuell einstellbar und trägt die Tür sicher in der Endposition. So können Holztüren lautlos und mit minimalem ergonomischen Aufwand bewegt werden.


Gut für das Klima: Bauen mit Holz - Simonswerk GmbH

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