SIMONSWERK BANDTECHNIK

Museumsbauten: Eine Hülle für die Kunst

Der Architekt ist beim Entwerfen eines Museumsbaus so frei, wie bei kaum einem anderen Bautyp, denn das kreative Ambiente im Innern darf gerne auch mal nach außen gekehrt werden. Daher sind viele Museen häufig nicht nur Aufbewahrungsorte für Kunstwerke, sondern selbst architektonische Meisterwerke. Ein bekanntest Beispiel für die spektakuläre Architektur mancher Museumsbauten ist das Guggenheim-Museum in Bilbao: Eröffnet im Oktober 1997 windet es sich mit seinen gebrochenen Geometrien und den abgewinkelten Ebenen am Ufer des Flusses Nervión entlang, als auffälliger Blickfang für den Betrachter. Entworfen wurde dieser außergewöhnliche Bau von dem US-amerikanischen Architekten und Designer Frank O. Gehry, der das Museum aus Titan, Glas und Kalkstein fertigen ließ – kühle Materialien, die im Gegensatz zu den organischen Formen stehen.

Guggenheim Museum, Bilbao

Im März 2019 eröffnete das Nationalmuseum von Katar in Doha des französischen Architekten Jean Nouvel. Bei seinem Entwurf ließ er sich von den komplexen Strukturen der sogenannten Sandrosen inspirieren – Mineralgebilde, die in der Wüste vorkommen. Somit besteht das Gebäude aus rund 600 ineinander verschachtelten, diskursförmigen Scheiben aus sandfarbenem Beton. Daher gibt es im Innern des Museums auch keine geraden Wände – Bilder und Fotos werden mit Hilfe von Metallstangen präsentiert und Filme vollflächig auf den gekrümmten Wänden abgespielt. Neben den verschiedenen Ausstellungsräumen verfügt das Museum über ein Auditorium mit 220 Plätzen, ein Forum mit 70 Plätzen, ein Restaurant sowie zwei Cafés.

Nationalmuseum von Katar, Doha
© Iwan Baan
Victoria & Albert Museum, Dundee
©Hufton Crow

Das Victoria & Albert Museum ist das weltweit erste schottische Designmuseum und befindet der Stadt Dundee. Der Neubau von Kengo & Kuma Associates greift die Formen der umliegenden Küstenlandschaft mit seinen 2.500 Steinlamellen gekonnt auf und ist Teil der Umgestaltung des Hafenviertels. Wie zwei umgedrehte Pyramiden ragt das Museum direkt am Wasser empor und empfängt seine Besucher dank der Eichenholz-
lamellen im Eingangsbereich mit einer warmen Raumatmosphäre. Eine große Treppe führt in den weitläufigen Ausstellungsbereich im Ober-
geschoss. Je nach Sonneneinfall können Besucher von außen interessante Schattenspiegel beobachten oder am Abend die einzigartigen Licht-
spiegelungen genießen.

Salvador Dali Museum, St. Petersburg

Auch der Neubau des Salvador Dali Museums in St. Petersburg, Florida besticht durch seine abstrakte Architektur und präsentiert seinen Besuchern die größte Dali-Sammlung der Welt. Der Entwurf stammt von HOK Architekten, die es sich zur Aufgabe machten, den Surrealismus, wie man ihn von Salvador Dali kennt, auch in die Architektur miteinfließen zu lassen. Das Ergebnis ist ein Museumsbau mit zwei kontrastierenden Elementen: Ein Würfel aus Sichtbeton, in dem sich die Kunst befindet sowie ein gläsernes, gewölbtes Atrium – als lichtdurchfluteter Eingang, der seine interessierten Besucher stilvoll empfängt.

ARP Museum Remagen

Doch nicht nur die Architektur einiger Museumsbauten ist sehr eindrucksvoll, auch die überdimensionalen Türen und Durchgänge sind imposant – sie sorgen für die Verlangsamung des Schrittes, für ein Umherschauen im Raum und leiten die Besucher durch die Ausstellung. Ein-, Aus- und Durchgänge haben in der Architektur einen inszenierenden Charakter und sind von essenzieller Bedeutung für die Wirkung eines Gebäudes. Für diese Anforderungen bietet SIMONSWERK das Bandsystem VARIANT® VX Schwerlast – für Belastungen bis zu 400 kg. Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen, das von dem Architekten und Pritzker-Preisträger Richard Meier entworfen wurde, sorgt diese Bandlösung bereits für die optimale Verbindung von Tür und Zarge. Die erhöhte Materialstärke, die speziell verschweißte Bandrolle und eine optimierte Abstimmung auch mit dem Aufnahmeelement machen aus dem Rollenbandsystem VARIANT® VX ein Schwerlastband, das sich perfekt für Durchgänge in Museen, Konzertsälen oder Theatern eignet.


Museumsbauten: Eine Hülle für die Kunst - Simonswerk GmbH

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