SIMONSWERK BANDTECHNIK

Eisstadion, CH-Davos: Vereint Funktion und Innovation unter einem Dach

Das Eisstadion in den Schweizer Alpen – über zehn Jahre als „Vaillant Arena“ bekannt – zeichnet sich durch die markante Schichtholz-Trägerkonstruktion des Daches aus. Was vor über 100 Jahren mit zehn Zentimeter hohen Holzriemen als einfache Eisbahn-Begrenzung begann und sich Ende der 1970er Jahren zu einem der schönsten Eisstadien Europas entwickelte, findet nun einen neuen architektonischen Höhepunkt. Ausgangspunkt für die Neugestaltung war das nicht mehr ausreichende Brandschutzkonzept. Daher wurde eine neue Eingangskonstellation mit neuen Fluchttreppenhäusern für eine effiziente Entfluchtungssituation gestaltet. Eine neue Zuschauerführung mit Rundgang und erweiterten Mannschaftsgarderoben waren ebenfalls Teil der Sanierung. So gaben Marques Architekten aus Luzern jeder Etage des Stadions eine ganz neue Kalibrierung.

Wartezeit trifft wartungsfreie Gleitlager

Wurde das Hallendach 1979 in Rekordzeit von etwa einem Jahr errichtet, bedurfte die jüngste Sanierung bis zur Fertigstellung knapp viereinhalb Jahre. Dies lag an der geforderten Rollenden Planung und Realisierung. Jährliche Baustopp-Sequenzen in der Winter-Saison gewährleisteten dem ansässigen Eishockey-Verein den notwendigen, laufenden Betrieb. Die Anbauten, die über die Jahre hinweg an der nördlichen Gebäudeseite „mitgewachsen“ sind, wurden zurückgebaut und durch ein umlaufendes Volumen im ersten Obergeschoss ergänzt, während das Erdgeschoss zurückspringt. Eine direkte Verbindung zwischen den einzelnen Tribünen war bisher nur über die Eisfläche möglich. Nun können sich die Besucher vom Eingang kommend flexibel verteilen. Auf diese Weise verbindet der neue Umgang alle Gebäudesegmente, hält sie zusammen und ist zudem multifunktional nutzbar.

Eisstadion, CH-Davos: Vereint Funktion und Innovation unter einem Dach - Simonswerk GmbH

Alles unter einem Dach

Das große Dach, das Präsenz und Identität vermittelt, sollte im Rahmen der Sanierung noch mehr in den Fokus gerückt werden. Doch zugleich galt es auch die Schwere des Daches zu brechen und eine ruhigere Oberfläche zu erzeugen. Dafür wurden die Fassaden im Süden und Norden neu verglast, während im Osten und Westen mit Holzverschlägen gearbeitet wurde, um hier homogene Geschlossenheit zu erzielen.

Die Bandsysteme von SIMONSWERK fanden dabei in nahezu allen Bereichen ihren Einsatz. Beispielsweise das vollständig verdeckt liegende Türband TECTUS TE 640 3D, das mit einem Belastungswert von bis zu 200 kg pro Paar perfekt für den Einsatz an Objekttüren geeignet ist. Es kombiniert maximale Funktionalität mit hochwertigem Design und ist so ein echter Allrounder. Denn zum einen können sich auf diese Weise die neuen, mattschwarzen Türen dezent und flächenbündig in die Natürlichkeit des beeindruckenden Hybrides aus Holz und Beton einfügen. So entsteht ein reduziertes, feines Erscheinungsbild, das zudem Hochwertigkeit und Qualität verkörpert. Zum anderen macht der zertifizierte Einsatz für besondere Auflagen hinsichtlich des Feuer-, Rauch- und Schallschutzes das Bandsystem perfekt für ein öffentliches Gebäude von diesem Ausmaß und hohem Durchlaufverkehr.

Eisstadion, CH-Davos: Vereint Funktion und Innovation unter einem Dach - Simonswerk GmbH
Eisstadion, CH-Davos: Vereint Funktion und Innovation unter einem Dach - Simonswerk GmbH

Produkteigenschaften der TECTUS Türbänder, wie die wartungsfreie Gleitlagertechnik für schwere Funktionstüren, gehören für SIMONSWERK dabei zum Standard. Ebenso wie die komfortable 3D-Verstellbarkeit. Dass die Türen laut Zertifizierung des ift Rosenheim in Flucht- und Rettungswegen mit Anforderungen an den Rauch- und Brandschutz aus Holz und Metall sein können, vereinfachte die Planung der Architekten. Denn der neu entstandene Umgang, der auch Catering und Aufenthaltsräume beinhaltet, war zu Beginn erst in Holz geplant, da das prägende Dachmaterial im gesamten nach außen getragen werden sollte. Erst im zweiten Step setzten die Architekten die Inspiration des Holzbaus in Form einer Rippendecke aus Beton und vorspringenden Trägern um. Für beide Varianten eignete sich das Bandsystem TECTUS TE 640 3D und konnte so in der beeindruckenden, puristischen Neugestaltung des Stadions in 200-facher Ausführung unkompliziert verbaut werden.

 

Unter dieser prominenten Dachstruktur glänzt das verdeckt liegende Bandsystem von SIMONSWERK aus hochwertigem Edelstahl ebenfalls durch Präsenz und Stabilität und betont das neue, harmonische Gesamtkonzept. Um die hohen Lasten der Türen aufzufangen, wurde dabei auf eine Bandlänge von 240 mm zurückgegriffen. Durch die komplette Verdeckung des Bandsystems verhält sich sein Einsatz auch im übertragenen Sinne dem Dach entsprechend: Die Massivität der Funktionstüren wird aufgelöst, vermittelt Leichtigkeit und punktet mit maximalem Komfort hinsichtlich der Bedienung. Die filigrane Optik ergänzt dabei die feine Vertikalität, die von den Architekten durch Leuchten im Inneren und Lisene an der Fassade das gesamte Stadion im wahrsten Sinne des Wortes neu und glanzvoll zum Strahlen bringen.


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