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Schwarzensteinhütte Südtirol: Für Höhenbegeisterte und Wanderlustige

Mühsam, anstrengend und beschwerlich ist der Aufstieg zur höchstgelegenen Hütte der Zillertaler Alpen in Südtirol – der Schwarzensteinhütte – aber er lohnt sich! Wer hier ankommt, wird nicht nur mit einem einzigartigen Blick über die Hohen Tauern und die Rieserfernergruppe bis hin zu den Dolomitengipfeln der Marmolata empfangen, sondern kann auch in dem markant gestalteten und komfortabel eingerichteten Rückzugsort neue Energie tanken.

Majestätisch gelegen

Auf 3.026 Metern Höhe thront stolz diese besondere Unterkunft, deren Namen auf den von dort aus westlich gelegenen Berg Schwarzenstein basiert. Bereits 1894 öffnete an dieser Stelle die erste Schwarzensteinhütte vom Deutschen Alpenverein der Sektion Leipzig, doch ihre Führung und Funktion wechselte im Laufe der Jahre. 2016 wurde die bestehende Schutzhütte abgerissen und ein Neubau errichtet, der 2017 fertiggestellt und seit 2019 von Margit Ainhauser bewirtschaftet wird. Verantwortlich für den Entwurf und die Umsetzung des neuen 18 Meter hohen Zufluchtsortes sind die Architekten Stifter+Bachmann aus Pfalzen.

Schwarzensteinhütte
© Jaist

Formschön gen Himmel

Die neue Hütte, die Wanderern, Kletterern oder Skifahrern einen Ort der Erholung bieten soll, besteht zum Großteil aus vorgefertigten Holzteilen, die für Wände, Decken und das Dach eingesetzt wurden. Den Grundriss bildet ein unregelmäßiges Sechseck, wodurch dem Bau sein markanter Charakter verliehen wird. Das Besondere ist außerdem die organische Formgebung, bei der sich die Architekten von den umliegenden Bergketten inspirieren ließen: Vom Erdgeschoss aus, in dem sich die Stube befindet, wird der Baukörper nach oben und unten hin schmaler und fügt sich dadurch, beinahe wie ein eingebetteter Diamant, in die Landschaft. Ein weiteres architektonisches Highlight ist die Kupferblechfassade, die in der Sonne anmutig schimmert und für ein eindrucksvolles Lichtspiel sorgt. Gewählt wurde dieses Material in Anlehnung an den damaligen Kupferbergbau im naheliegenden Ahrntal.

Naturnah und unabhängig

In dieser außergewöhnlichen Lage war es zudem besonders wichtig, das Gebäude weitestgehend autark zu betreiben. Daher produziert eine hauseigene 90 qm große Photovoltaikanlage den benötigten Strom, während das Trinkwasser aus aufbereitetem Gletscher- bzw. Schmelzwasser besteht. Mit einem Blockheizkraftwerk über einen Wärmetauscher, der zugleich die Batterien mit Strom versorgt, falls die Sonne nicht ausreicht, wird das Wasser erwärmt.

Schwarzensteinhütte Südtirol: Für Höhenbegeisterte und Wanderlustige - Simonswerk GmbH
© Jaist
Schwarzensteinhütte Südtirol: Für Höhenbegeisterte und Wanderlustige - Simonswerk GmbH
© Jaist

Blicke schweifen und Gedanken kreisen lassen

Im Innern der Schwarzensteinhütte erwartet die Besucher ein naturnahes Ambiente, da die Räumlichkeiten mit unbehandeltem Fichtenholz ausgebaut wurden. Die Gestaltung ist zurückhaltend, minimalistisch und auf das Wesentliche reduziert – so steht die umliegende Natur zu jeder Zeit im Mittelpunkt. Damit sich ankommende Wanderer gut erholen können, befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss gemütliche Schlafkojen, die zum Übernachten einladen. Trockenräume, Duschen, Tagestoiletten und Lagerräume sind hingegen auf der ersten Etage zu finden. Das Zentrum der einzigartigen Schutzhütte bildet die Stube, die mit ihrer großen Fensterfront einen außergewöhnlichen Blick auf die Umgebung freigibt, den die Besucher vollkommen ungestört genießen können.

Schwarzensteinhütte Südtirol: Für Höhenbegeisterte und Wanderlustige - Simonswerk GmbH
© Jaist

Ganzheitlich gestaltet

Um im Innern eine ruhige und stimmige Atmosphäre zu kreieren, zählte bei der Gestaltung jedes Detail. So war auch die Wahl der Türbänder entscheidend. Die Architekten entschieden sich für TECTUS TE 340 3D und TECTUS TE 527 3D von SIMONSWERK – hochwertige Türbänder, die eine flächenbündige Integration in die Raumstrukturen ermöglichen. Durch deren Einsatz konnte das Konzept des Minimalismus auch im Türbereich optimal fortgeführt werden, denn die Bänder sind vollständig verdeckt liegend. So bleibt die geschlossene Tür nur als Relief sichtbar. Bei der Farbe fiel die Wahl auf tiefschwarz bzw. tiefschwarz matt. Dies wirkt einerseits kontrastreich zum hellen Holz und andererseits findet sich der Farbton auch in der Maserung wieder – ein spannendes Spiel mit Gegensätzen.


Schwarzensteinhütte Südtirol: Für Höhenbegeisterte und Wanderlustige - Simonswerk GmbH

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