SIMONSWERK BANDTECHNIK

PRODUKTSELEKTOR

Metallische Vielfalt – Bronze, Silber und Gold

Gebürstet, gestrahlt oder glänzend poliert – Metall ist sehr wandelbar, gleichzeitig formbar und eignet sich optimal zum Perforieren. Bereits vor 3.000 Jahren wurde Bronze aus der Legierung Kupfer und Zinn hergestellt und zur Herstellung von Gefäßen, Statuen oder Skulpturen verwendet. Und auch heute ist der Werkstoff dank seiner warmen Farbgebung und Ausstrahlung sowohl im Kunst- als auch im Architekturbereich sehr beliebt – sei es bei der Innenraum- oder der Fassadengestaltung. Die Edelmetalle Silber und Gold galten schon damals als sehr wertvoll und wurden als Zahlungsmittel eingesetzt oder zur Herstellung von Schmuck – aufgrund ihrer glänzenden Oberfläche und ihrer scheinbaren Unvergänglichkeit. Ihren besonderen Charakter erhalten diese Materialien durch die einzigartige Patina der Oberfläche, hervorgerufen durch den Gebrauch und die Umwelteinflüsse. Diese einzigartige Eigenschaft sorgt für eine große Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten im Bauwesen.

Architekturfoto von dem Gebäude der Pitágoras Arquitectos
© Joao Morgado, Pitágoras Arquitectos

Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres 2012 erbauten Pitágoras Arquitectos auf dem Marktplatz Mercado Municipal der Stadt Guimarães in Portugal ein Kulturzentrum der Künste und Kreativität, um den Ort zu revitalisieren und ihn wieder in die städtische Kultur einzugliedern. Der neue kubusförmige Gebäudekomplex präsentiert sich mit einer geschlossenen Fassade ohne sichtbare Fenster – seine Verkleidung aus Messingtafeln hat mit der Zeit eine rötlich-braune Patina entwickelt, die sich den Gebäuden der Altstadt farblich anpasst. Sobald es dunkel wird, sorgt die integrierte Hinterleuchtung der Fassade für ein einzigartiges Erscheinungsbild.

Foto des quaderförmigen Baukörper des Frauenhofer-Instituts
© Felix Krummholz, JSWD Architekten

Der quaderförmige Baukörper des Frauenhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt zeigt sich mit einer auffälligen Fassadengestaltung: Gold-bronze schimmernde Messingbondplatten umgeben das Gebäude und erzeugen je nach Lichteinfall eine changierende Farbwirkung. Zudem ist die Gebäudehülle mit unregelmäßig angeordneten Quadraten perforiert, die dem Bau trotz seiner Markantheit eine gewisse Filigranität verleihen. Für die Gestaltung der Fassadenhülle waren JSWD Architekten gemeinsam mit dem Unternehmen KME Germany verantwortlich.

Foto des Kongresscenters „Stockholm Waterfront“
© Wojtek Burak, White Arkitekter

Das Kongresscenter „Stockholm Waterfront“ wurde von White Arkitekter entworfen und bietet einen Panoramablick auf das umliegende Wasser, das die Fassade in ihrer welligen Form widerspiegelt: Insgesamt 26 Kilometer lange silberfarbene Edelstahlprofile umgeben das imposante Gebäude und lassen es wie einen beweglichen Vorhang erscheinen. Im Innern beherbergt der Komplex eine Konferenzhalle, Büros sowie ein Hotel.

Metallische Vielfalt – Bronze, Silber und Gold - Simonswerk GmbH

Auch in Innenräumen können metallische Farben Akzente setzen: Der Dortmunder Architekt Andreas Hanke verwandelte ein Bürogebäude aus den 70er Jahren in einen Showroom, dessen dunkle Türrahmen durch Türdrücker und -bänder in Bronze akzentuiert wurden. Die Bandlösung VARIANT VX von SIMONSWERK kontrastiert und harmoniert zugleich mit der Farbgebung der Innenräume. Und auch das komplett liegende Bandsystem TECTUS ist mit verschieden farbigen Oberflächen erhältlich - für eine ganzheitliche Innenraumgestaltung.

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