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Museumsbauten:
Wo Kunst und Architektur verschmelzen

  • 4 MIN. LESEZEIT
  • 25.10.2023

Museen sind nicht nur Orte der Bildung und Kultur, sondern häufig auch selbst wahre Meisterwerke der Architektur. Diese faszinierenden Bauwerke erfüllen eine vielschichtige Funktion: Sie bewahren Kunstwerke und Sammlungen mit höchster Zuverlässigkeit auf und schaffen zugleich eine inspirierende Umgebung, in der Besucher die facettenreiche Welt der Kunst erleben können. Museen dienen somit als Schnittstelle zwischen Geschichte und Gegenwart, Tradition und Innovation und sind wichtige kulturelle Institutionen, die Kunstliebhaber, Historiker und Touristen in ihren Bann ziehen.

Türbänder maßgeschneidert
für Museen

Um den neugierigen Besucher einen unvergesslichen Aufenthalt zu ermöglichen, sind nicht ausschließlich die ausgestellten Kunstwerke entscheidend, sondern auch die architektonischen Details. Besonders Türen und Durchgänge beeinflussen das Erlebnis, denn sie sorgen für die Verlangsamung des Schrittes, für ein Umherschauen im Raum und leiten die Besucher durch die Ausstellung. Sie haben in der Architektur einen inszenierenden Charakter und sind von essenzieller Bedeutung für die Wirkung eines Gebäudes.

Bandsysteme von SIMONSWERK sind maßgeschneidert für die hohen Anforderungen in Museumsbauten und sorgen nicht nur für höchste Funktionalität, sondern ermöglichen auch dank ihres ästhetischen Designs ganzheitliche Gestaltungskonzepte.

Während das universelle Objektband VARIANT VX mit hervorragenden Laufeigenschaften und maximaler Belastbarkeit punktet, ermöglicht das komplett verdeckt liegende Bandsystem TECTUS Flächenbündigkeit in Perfektion.

Arp Museum
Bahnhof Rolandseck

Foto: Mick Vincenz

Bestes Beispiel dafür ist das Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen, das einen beeindruckenden Ausblick über den Rhein bietet. Es besteht aus dem historischen Bahnhofsgebäude sowie dem angefügten Neubau des amerikanischen Architekten Richard Meier. Verbunden sind beide Bauten durch einen Aufzug sowie einen Tunnel, der unter den Bahngleisen hindurchführt.

Die Decke des Tunnels ist am Ende verglast und bietet einen wunderbaren Blick in die Umgebung. Durch die großen Glasfronten integriert Richard Meier die Natur in das Raumkonzept und sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre. An diesem besonderen Ort sorgt die Bandlösung VARIANT VX für die optimale Verbindung von Tür und Zarge.

Foto: Ulrich Pfeuffer

LWL Museum Münster

Auch für das Landesmuseum Westfalen-Lippe in Münster entschied man sich für das Bandsystem VARIANT VX, das mit bewährten Eigenschaften wie 3D Verstellbarkeit, wartungsfreier Gleitlagertechnik und einer Einsatzvielfalt an Holz-, Stahl- und Aluminiumzargen punktet. Entworfen wurde der komplexe Neubau von Staab Architekten, die den Haupteingang des Museums nach Süden an den Aegidiimarkt verlegten.

Besonders markant ist der spitz zulaufende Baukörper, der zusammen mit der Westfassade des Altbaus den nördlichen Eingangshof bildet. Die Fassade des Neubaus besticht mit beige-grauem Sandstein sowie hellen Beton- und Putzflächen. Zudem ist das gesamte Erdgeschoss öffentlich zugänglich, so dass Besucher und Interessierte jederzeit im Restaurant oder der hauseigenen Bibliothek verweilen können.

Kunstmuseum
Ahrenshoop

Das Kunstmuseum Ahrenshoop befindet sich auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee und beeindruckt nicht nur durch seine Sammlung norddeutscher Kunst, sondern auch durch seine einzigartige Architektur. Das Museum wurde 2013 eröffnet und von dem renommierten Architekten Volker Giencke entworfen, der sich bei der Formgebung von reetgedeckten Bauernhäusern inspirieren ließ.

Somit fügt sich das Gebäude in die idyllische Umgebung des Ostseebads Ahrenshoop ein und verbindet auf gekonnte Weise die architektonischen Elemente traditioneller Fischerhäuser mit zeitgenössischem Design. Die Bänder der Marke VARIANT VX entfalten auch hier als kleine Details eine große Wirkung und punkten mit Belastungswerten von bis zu 400 kg.

MuCEM Marseille

Das MuCEM (Musée des Civilisations de l'Europe et de la Méditerranée) in Marseille beeindruckt durch seine einzigartige Architektur. Entworfen von Architekt Rudy Ricciotti und Roland Carta, zeichnet sich das Gebäude durch seine markante Gitterstruktur aus. Es erstreckt sich über das historische Fort Saint-Jean und ist über eine beeindruckende Fußgängerbrücke mit der Altstadt von Marseille verbunden.

Diese Architektur verkörpert die Verschmelzung von Geschichte und Moderne, die die Region charakterisiert. Ausgestattet wurden diese besonderen Räumlichkeiten mit dem verdeckt liegenden Bandsystem TECTUS, das Lasten bis zu 300 kg aufnimmt. Es ermöglicht einen Öffnungswinkel von 180 Grad und ist an Zargen aus Holz, Stahl und Aluminium einsetzbar.

Somit erfüllen die Türbänder VARIANT VX und TECTUS mühelos die anspruchsvollen Anforderungen von Museumsbauten. Dank ihrer einzigartigen Eigenschaften, ihrer herausragenden Qualität sowie ihrer exklusiven Designmerkmale eignen sie sich ideal für stark frequentierte Durchgänge, repräsentative Eingänge sowie überdimensionale Ausgänge.

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